Neuigkeiten

25.10.2011

Sammeln, nass werden, Spuren lesen... Kinder müssen in die Natur

Die Geburt von kleinen Kätzchen miterleben. In einer Sommernacht draußen schlafen und ergriffen in die unendliche Weite eines Sternenhimmels blicken. Verschiedene Käfer oder Gräser beim Namen kennen. Die Generation, die gerade...[mehr]


21.10.2011

Kinderärzte: Kein Fernsehen für Kleinkinder!

"Je kleiner Kinder sind, umso schlechter wirkt Fernsehen auf sie", bestätigt Fabienne Becker-Stoll, Leiterin des Staatsinstituts für Frühpädagogik im pressetext-Interview.Und die Amerikanische Akademie für Pädiatrie...[mehr]


19.10.2011

"... ein Glück, dass Menschen das Wichtigste in ihrem Leben vor der Schule lernten..."

Der US-Pädagoge Lewis Perelman aus New York schreibt in seinem Buch »School's out« unter anderem: Es sei ein Glück, dass Menschen das Wichtigste in ihrem Leben vor der Schule lernten, nämlich das Laufen und Sprechen. Die Schule...[mehr]


Welche Ziele verfolgt das Projekt?

Ziel der Arbeit ist, Kindern, die mit ihren besonderen Begabungen im Schulalltag im Klassenverband nicht entsprechend berücksichtigt und gefördert werden können, adäquate Lernbedingungen zu bieten, diese entsprechend zu entwickeln, zu erproben, auszuwerten und dabei zu erforschen. Unerheblich ist, ob die Kinder von ihren besonderen Begabungen direkt oder durch die daraus erwachsenen Verhaltensweisen und Seelenzustände beim Lernen gestört wurden.

Die Hofschule Gaisberg ist als Praxisforschungsprojekt angelegt. Das bedeutet, dass alle Maßnahmen vorher bewusst geplant werden mit ihren Zielen, erwünschten Ergebnissen, Indikatoren, Kriterien, Methoden der Auswertung und der Dokumentation.

In der altersübergreifenden Unterrichtsform der Hofschule werden speziell diese besonderen Bedürfnisse nach anderen Lernformen, die aus den besonderen Begabungen erwachsen, im Mittelpunkt stehen. Das als gemeinsamer, selbstverantwortlicher Prozess angelegte Erlebnislernen und Lehren soll an den Stärken der Kinder ansetzen. Mit im täglichen Hofalltag übernommenen Arbeiten werden soziale Bezüge unmittelbar erlebt und so Mitverantwortung und Gemeinschaftssinn erfahren. Die pädagogisch begleitete Mitarbeit – u.a. in der Tierpflege, der Feldarbeit, Forstarbeit und der Verarbeitung von Hofprodukten zu Lebensmitteln (Käse, Brot, Apfelsaft, Fleisch und Wurst) in demeter-Qualität – bietet unmittelbare Einsicht in sinnvolle Arbeitszusammenhänge, ermöglicht Lernen mit allen Sinnen, fördert und erfordert praktisches Verantwortungsbewusstsein. Das Gleiche gilt für das gemeinsame Leben im kleinen, holzbeheizten Austragshäuschen, das zum Schulhaus geworden ist. Hauswirtschaftliche Grundkenntnisse werden so selbstverständlich gelebt und Mitverantwortung täglich praktiziert.

Die spezifischen Wahrnehmungs- und Lernbedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Das „Was interessiert mich?“ und das „Was nehme ich wahr?“ ist für  die gemeinsam mit den Kindern angelegten und evaluierten Projekte von zentraler Bedeutung. Vielseitig qualifizierte Fachkräfte begleiten das auf der Grundlage des Waldorflehrplans basierende, weit gefächerte Angebotsspektrum der Erlebnis- und Lernmöglichkeiten. Seine spezielle Abstimmung auf die Bedürfnisse und Begabungen des einzelnen Kindes wird durch das positive Kind-Betreuer-Verhältnis entscheidend unterstützt.